Kackscheiße

Es ist soweit, wir haben eine Gedankenpolizei. Anfänglich muss ich sagen, dass ich keine Meinungen anprangere sondern Methoden.

Wir lassen uns seit Wochen von einer Debatte treiben. Grob kann man diese unter Intoleranz zusammenfassen. Auch wenn diese Debatten nicht zusammengefasst gehören. Diese Debatten treiben mittlerweile Züge, die ich nicht mehr gut heißen kann.

Sobald eine Debatte emotionsgesteuert geführt wird, so kann sie nur noch verlieren. Jeden Tag lese und höre ich irgendwelche Auswüchse dieser Diskussion. In diesem Artikel möchte ich gerne ein paar Dinge thematisieren und kommentieren.

Auf einem Stammtisch kommt, lt. Twitter, ein $Pirat mit einem Lonsdale-Pullover zu einem Stammtisch. Er wird gebasht und muss ihn ausziehen.

Srlsy? Sind wir schon so weit? Lonsdale ist sehr beliebt bei Rechten, das stimmt. Die Firma selbst grenzt sich jedoch strikt gegen rechtes Gedankengut und Intoleranzen ab. Sie Sponsern den CSD in Köln. Und wir regen uns wegen eines Pullovers auf? Rechte tragen auch Hosen, darf ich die auch nicht mehr tragen?

Zu diesem Passus gibt es eine Gegendarstellung von einem Anwesenden. http://blog.janleutert.de/2012/04/kackscheise/#comment-429

Es werden gerüchteweise Protokolle auf Stammtischen geführt, um sexistisches Verhalten auf diesem an den Pranger zu stellen.

Damit sind wir dann auf der 3. untersten Schiene gelandet. Auf einem Stammtisch sind nicht nur Piraten. Es sind auch Privatpersonen. Aber klar, speichern wir die Aussagen auf Vorrat. Sollte mir so was auf einem Stammtisch passieren, werde ich aufstehen, alle beschimpfen und gehen.

Das Bundesschiedsgericht wird für ein Urteil gebasht.

Wir stehen für einen Rechtsstaat, wenn ihr ein Scherbengericht haben wollt, ändert das PartG und die Satzung! Der wütende Mob soll die Kontrolle übernehmen? Klar dann können wir auch gleich aufhören politisch aktiv zu sein. Der wütende Mob kann nichts anderes als Mistgabeln und Fackeln schwingen. Ich habe noch nie erlebt, dass so effektiv gearbeitet werden kann. Das ist die wahre Tyrannei der Masse.

Emotionen in der Debatte

Die Debatte wird so emotional geführt, dass sie die, die es erreichen soll, abschreckt. Dies ist in keinster Weise zielführend. So treibt ihr Leute in die Arme derer, die ihr nicht haben wollt. Ist euch das bewusst? Damit kommen wir zum nächsten Punkt.

Es gibt mittlerweile Piraten welche sich nicht trauen, sich zu diesem Thema zu äußern.

Herzlichen Glückwunsch, wir sind so weit. Wenn Leute Angst haben, ihre Meinung zu sagen … ich möchte hier jetzt keinerlei Vergleiche ziehen, das überlasse ich euch. Die Angst, die Meinung zu äußern, nur weil sie diese vielleicht nicht sonderlich gut formulieren können. Aus Angst niedergemetzelt zu werden. Jetzt fehlt nur noch eine vergessene Kunst der Piraten, Morddrohungen. Ich muss gestehen, ich habe lange keine mehr erhalten. Aber wenn wir das wieder hin bekommen, dann können wir uns auch auflösen. Und der Pranger existiert auch in der Einzelfälle-Tumblr, die ich unter aller Sau finde!

Die einzige Steigerung ist ein Stahlkäfig auf dem BPT, da sperren wir die Delinquenten ein und bewerfen sie lustig mit Tomaten. Wilkommen im Mittelalter!

Exempel

Bodo Thiesen. Man mag zu ihm stehen wie man möchte. Er hat Scheiße erzählt, hat sich wieder distanziert und das nicht nur einmal. Er wurde dafür bestraft, als es in die Medien kam war das auf einmal nicht mehr genug. Ein PAV musste her. Am besten bestrafen wir zukünftig so oft, bis uns das Ergebniss passt. Das erinnert mich an die schwachsinnigen „8 mal Todesstrafe“ in den USA. Ich bin kein Freund von Bodo und komme mit seiner Art auch nicht zurecht, aber auch er ist ein Mensch und ein Pirat und er hat das gleiche Recht auf faire Prozesse.

Gedankennachweis

Nur wer sich distanziert ist gut. Jetzt wird gefordert, jeder soll sich von allem distanzieren. Ich bin Pirat geworden und habe die Satzung anerkannt. In der Satzung habe ich folgenden Passus anerkannt:

Sie vereinigt Piraten ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, des Standes, der Herkunft, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und des Bekenntnisses, die beim Aufbau und Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates und einer modernen freiheitlichen Gesellschaftsordnung geprägt vom Geiste sozialer Gerechtigkeit mitwirken wollen. Totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art lehnt die Piratenpartei Deutschland entschieden ab.

Was bedeutet dies? Ich habe mich gegen alles, was gefordert wird, abgegrenzt. Dieser Passus bedeutet bereits, dass ich niemanden aufgrund seines Geschlechts diskriminieren werde, oder wegen seiner Herkunft. Es heißt, ich wirke beim Auf- und Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates mit und an einer modernen, freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Ich lehne totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen ab. Ich bin ein Teil der Piratenpartei, also gilt dieser Passus für mich und alle anderen Piraten. Man kann diesen Passus gerne erweitern, aber jetzt von allem und jeden eine Distanzierung und Unvereinbarkeit zu verlangen ist in meinen Augen nicht zielführend.

Wem das nicht reicht, der kann gerne in das Programm schauen, hier wird sich, zwar nur indirekt aber immerhin, gegen Sexismus aufgestellt.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass ich keine Zeit für solch eine Selbstverständlichkeit aufbringen möchte, wo es nur noch um Feinabstufungen, Reaktionen und Definitionen geht.

 

Karriere-Guide: Wie erlange ich ein Mandat bei den Piraten?

– Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer. –

So sang bereits Xavier Naidoo. Dies gilt aber nicht für ein Mandat bei den Piraten.

Sei froh, die Arbeit hat bereits ein Anderer gemacht und Du kannst Dich in ein gemachtes Nest setzen. Aber wie stellst Du das jetzt am besten an? Wo musst Du was machen und wo sind die versteckten Fettnäpfchen? Mit den Tipps aus diesem Guide, kannst auch Du es schaffen: Zum Piraten-Abgeordneten in nur acht Wochen.

1. Informiere Dich!

Noch bevor Du eintrittst, solltest Du Dich bereits darüber informiert haben, wie und wo man für den Posten des Spitzenkandidats antreten kann. Eine gute Vorbereitung spart später kostbare Zeit und beugt Eintritten in Gliederungen vor, wo vielleicht derzeit keine lohnenden Spitzenpositionen zu vergeben sind.

2. The Three Trials – Part 1:Tritt ein!

Und erzähle jedem, dass Du frisch eingetreten bist, so erfahren die Leute von Dir. Melde Dich auf möglichst vielen Mailinglisten an. Schreib am besten auf alle Listen zuerst eine Mail darüber, was die Piraten bisher falsch gemacht haben und erkläre ihnen, wie es richtig funktioniert. Wenn Du kritische Antworten bekommst, antworte möglichst immer unhöflicher und per privater Nachricht. Dieser „demokratische Ellenbogen“ wird dir noch viel nutzen! Lass Dir auf gar keinen Fall irgendwas von den alten Hasen erzählen – die wollen nur keine Konkurrenz zulassen.

3. The Three Trials – Part 2: Werde berühmt!

Kandidiere für jegliche Ämter! Die werden zwar nicht bezahlt, sind aber tolle Sprungbretter. Deine Chancen auf einen Listenplatz werden massiv steigen, wenn Du vorher mehrere Wochen Beisitzer in einem unbekannten Kreisverband gewesen bist. Am besten dienst Du Dich dann hoch – aber keine falsche Bescheidenheit: Kandidiere direkt für den Vorsitz des Bundesvorstands. Hier kannst Du wertvolle Informationen sammeln, wie die Piraten arbeiten und Du hast auch gleich das richtige Forum um Deine Ideen öffentlichkeitswirksam zu propagieren.

Nun sind also geschätzte zwei Monate vergangen. Zum Glück bist Du eingetreten, denn unter unseren 22.000 Mitgliedern bist DU der Einzige, der uns helfen kann, nicht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Jetzt heißt es aber, keine Zeit zu verschwenden.

4.The Three Trials – Part 3: Lass die anderen hinter Dir!

Kündige an das du für ein Mandat kandidierst, am besten machst Du das noch direkt nach Deinem Eintritt. Sage uns, dass Du nur eingetreten bist, um uns von der Last zu erlösen, ungeeignete Leute in die Parlamente entsenden zu müssen. Betone, wie wenig Spaß Du eigentlich daran hast, dass Du alles nur aus Notwehr tust und ein großartiges Leben für die Politik zu opfern bereit bist. Kandidiere anschließend für alle Wahlen. Es spielt keine Rolle, ob Europa-Parlament, Bundestag oder Landtag – demütig willst Du der Partei dort dienen, wo sie Dich am besten gebrauchen kann. Profis kandidieren übrigens in mehreren Landesverbänden – kurzfristig umziehen kann man schließlich immer noch. Hier werden Deine Chancen gegebenenfalls um ein Vielfaches erhöht.

5.  Herzlichen Glückwunsch, Fast-Mandatsträger!

Jetzt sind die Grundpfeiler Deines Erfolgs gelegt. Du musst nur noch die Wahl abwarten. Rante ab und an auf einer Mailingliste. Gib sicherheitshalber zu möglichst vielen Themen Deine unqualifizierte Meinung zum Besten.

Jetzt heißt es Wähler anziehen: Unterzeichne bereitwillig jede Selbstverpflichtung und verspreche großzügige Spenden. Du brauchst nur 1000 € um zu leben. Den Rest wirst Du natürlich der Partei spenden. Hier erkennt man den Profi. Denn, sobald das Mandat besteht, können sie dich doch eh am breit gesessenen Allerwertesten lecken. Die meisten werden sich mit solch billigen Versprechen abspeisen lassen. Und was soll die Bescheidenheit, da spendet man regelmäßig ein paar hundert Euro, die bekommt man doch durch Lobbyarbeit wieder rein.

6. Du bist Erfolgreich!

Lass dir nicht weismachen, Du seist chancenlos und solltest überdenken, Deine Kandidatur im Interesse einer effizienten Listenaufstellung zurückzuziehen. So etwas fordern nur Neider, die Dich fürchten und den Listenplatz lieber für sich haben möchten! Nur weil Dich niemand kennt, heisst das schließlich nicht, dass  Du die Versammlung nicht in wenigen Sekunden ohne jegliches  rhetorisches Geschick und mit Deinem gebrochenen Lebenslauf um den Finger wickeln  könntest.

7.  Freie Wahlen … pah!

Jetzt kommen noch formale Dinge wie eine sogenannte „Aufstellungsversammlung“ auf Dich zu. Mache Dir hier nicht allzu große Sorgen. Solltest Du alle Regeln befolgt haben, steht Deinem Erfolg nichts im Wege. Herzlichen Glückwunsch zum errungenen Mandat!

Sollte es wider Erwarten nicht geklappt haben, befolge dringendst den folgenden Rat, um Deine Chancen das nächste Mal zu erhöhen.

8.  Sei empört!

Schreibe einen bösen Brief, dass Du Dich doch so gut engagiert hast und gar nicht verstehen kannst, wieso man Dich nicht gewählt hat. Es ist unverständlich und eine Frechheit, dass man Deinen Genius nicht erkannt hat. Ein Skandal, dass die Piraten bereits so etabliert sind, dass sie nur irgendwelche Langgedienten wählen, die sich bereits seit Jahren engagieren. Und die sich für diese komische Sache einsetzten, die Partei heißt. Falls keine weitere Wahl in naher Zukunft in Aussicht steht, ist es nun der richtige Zeitpunkt auszutreten. Sei beruhigt, immerhin hast Du die Partei mehrere hundert Euro gekostet. Um die Piraten besonders schwer zu treffen, erzähle Deinem Hund und Deinen beiden Bekannten, wie ’scheiße‘ die Piraten sind. Die wählt bestimmt keiner mehr!

Nun hast Du etwa ein Jahr Deines Lebens mit politischer Arbeit verbracht, gebracht hat es nichts. Vielleicht hast Du ein oder zwei Bücher mehr verkauft, aber Mailclients kannst Du noch immer nicht konfigurieren und Mandatsträger bist Du auch nicht? Nenne Dich ab sofort Aktivist und tingel ein paar Wochen durch sämtliche Talk Shows. Hier gibt es durchaus ansehnliche Aufwandsentschädigungen. Anschließend suche Dir eine neue Kleinpartei. Heiss gehandelt wird derzeit die FDP. Die steht da, wo die Piraten vor zwei Jahren standen. Genau der richtige Zeitpunkt also, um die Partei von Deinen Erfahrungen profitieren zu lassen und sie nach Deinem Willen zu formen. In drei Jahren kannst Du dann auch einen Listenplatz-Guide verfassen und dann sind vielleicht die anderen die Dummen.

 

Dieser Text entstand in zusammenarbeit mit Tim „@ungedanken“ Guck. Vielen Dank an @andyhesse für das Lektorat.

 

Gastbeitrag zum offenen Brief der Jupis von Stefan @supaheld Schimanowski

Dann muss ich mich wohl mal zu Wort melden. Geburtstag, Alkoholeinfluss,
Vorwürfe. Es gibt also den offenen Brief der Jupis. Seitdem dieser Brief
öffentlich ist, muss ich mir ganz oft eine Frage gefallen lassen, auch
von prominenter Stelle der Partei: was hast du dir dabei gedacht als du
sagtest: eine andere „sollte mal rich­tig hart durch­ge­fickt wer­den,
viel­leicht ent­spannt sie sich dann ja mal“?

Dabei stören mich vor allem 2 Sachen.
1. Niemand fragt HÖMMA DU ARSCHLOCH WIESO HAST DU DAS GEFRAGT? Sondern
jeder fragt es ganz kumpelhaft, als wär das das normalster der Welt.
2. Der Spruch stammt NICHT von mir. Und ich finde den Spruch nicht nur
sexistisch, sondern hochgradig asozial.

Ja, ich habe eine Vorgeschichte in dieser Partei, was Sexismus angeht.
Ja, ich war der Idiot, der den BPT in Offenbach eröffnet hat und von
Lila, der Farbe der unbefriedigten Frau geredet hat. Ich hab schon oft
und viel Scheiße in meinem Leben geredet, dazu stehe ich. Und jetzt
kommts: ich bin nicht lernresistent. Nach dem BPT bin ich nach Berlin
gefahren und habe mich auf Fabio Reinhardts Geburtstag mit @Lotterleben
und @Schwarzblong vom Kegelclub stundenlang unterhalten. War ein super
Gespräch, ich glaube jeder hat daraus viel mitgenommen. Ich möchte nicht
behaupten, dass ich seitdem ein Engel bin, aber wie sagt man so schön?
Ich arbeite daran.

Aber! Nur weil ich gelegentlich ein Arschloch war, bin ich nicht
verantwortlich für jeden sexistischen Spruch in dieser Partei. Ich hab
kein Bock drauf mich von irgendwelchen Leuten anpampen zu lassen für
Sachen, mit denen ich nix zu tun hab. "Der hat einmal was blödes gesagt,
dem können wir jetzt immer etwas anhängen". Ganz ehrlich, fickt euch.
Und noch schlimmer, gibt ja Leute, die finden alles was ich sage
mittlerweile sexistisch und tröten das in der Welt rum. Wenn jemand
anderes dasselbe sagen würde, wärs ok. Hauptsache da ist jemand mit
einer Vorgeschichte, auf dem man rumhacken kann. Kommt her und
diskutiert mit mir, anstatt euch sonstwo das Maul über mich zu zerreissen.

Zurück zum offenen Brief. Ich kann da nicht 100% zustimmen. Ich handel
erstmal das negative ab. NEIN, Sexismus, Rasismus und andere
diskriminierende Aussagen sind kein Problem der Piraten. Sie sind ein
Problem der Gesellschaft. Die Scheiße gibt es überall, von Parteien bis
zu Bürogemeinschaften bis zu Karnickelzuchtvereinen und was weiß ich.
Wir Piraten gehen damit allerdings sehr offen um, deswegen ist jeder
Einzelfall so öffentlich. Und hier wird eindeutig von Einzelfällen
berichtet. Die Umfrage des Kegelclubs bezieht sich nicht auf
Einzelfälle, ich behaupte aber einfach mal, dass die Umfrage keine
negativen statistischen Ausreißer hat, was Sexismus innerhalb der Partei
gegenüber der Gesamtgesellschaft angeht.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich das gutheiße. Isso, was regt ihr
euch auf. Nein, im Gegenteil, es ist ein Gesellschaftsproblem und wir
müssen es in die Öffentlichkeit tragen. Und wenn ich heute in die
Nachrichten schaue, dann ist es nun in der Öffentlichkeit. Ich würde mir
nur wünschen, dass es auch so begriffen wird und nicht die Piraten als
die einzigen Sexisten in diesem Land dargestellt werden. Wir sind nur
einige von vielen. Und das zieht sich doch grade durch alles mögliche.
Die FDP-Ratsfrau, die homophobe Briefe an Volker Beck schreibt. Der
CDU-Hinterwäldker, der ihr beipflichtet. Jeden Tag lesen wir von
irgendwelchen Idioten aus $Partei, der was völlig verblödetes sagt. Die
anderen jubeln immer, wieder einer, der seine ganze Partei in den Dreck
zieht. Aber warum? Bei uns gibt es das auch, in jeder Partei gibt es
mindestens 10% Gestörte. ISSO! Wir nehmen doch auch jeden auf. Und wir
regen uns genauso auf, wenn es wieder heisst, oh der 3. ehemalige NPDler
bei den Piraten aufgetaucht, ist das etwa eine rechte Partei? Können wir
bitte mal aufhören, auf jede beknackte Einzelmeinung innerhalb und
außerhalb der Partei so ein Brimborium zu machen? Können wir bitte
einfach mal verdammt geile Politik machen und uns nicht auf jeden Furz
einzelner Personen, anderer Parteien oder der Medien einlassen?

Der letzte Absatz klingt etwas verharmlosend, möchte ich aber nicht. Da
gibt es nix zu verharmlosen dran, wenn jemand sexistisch/rassistisch
angegangen wird bei uns. Und auch wenn ich sage, das kann nicht nur bei
uns passieren, sondern permanent im Leben muss ich sagen, Dauemn hoch
für den Brief der Jupis, denn das Thema muss publik werden und irgendwo
müssen wir anfangen, diesen ganzen Scheiss zu bekämpfen. Und nirgendwo
können wir besser anfangen als bei uns. Lasst es uns angehen.