BPT 2014.2 – ein kurzer Gedankengang

Ich gehe mittlerweile nur noch auf Parteitage um Freunde zu treffen. In meiner Zeit in der Piratenpartei, habe ich eine Menge davon gefunden.  Also habe ich mich auch dieses mal nach Halle aufgemacht, und den Bundesparteitag besucht, ihn aber nur am Rande wahr genommen.

Der neue Bundesvorstand ist gewählt, und einige sind mit der Wahl unglücklich.  Das ist normal. Es gibt immer eine Seite die unterliegt.

Ich beobachte gerade die Diskussionen auf Twitter und den Blogs. Ich finde es lustig, so zeigt sich doch ein altes Muster. Diejenigen die Sekor gewählt haben, triumphieren gerade, der Rest schimpft rum. Dieses Verhalten ist bereits seit Bingen etabliert.

Es ist immer wieder das gleiche Spiel, nur die Rollen tauschen ab und zu. Dieses Verhalten kann eine Partei auch zerstören – aber vor allem, es bringt keinen weiter. Statt zu ranten sollten alle an einem Strang ziehen. Der Vorstand entscheidet nicht über die politische Ausrichtung und die Piraten haben bereits ein recht progressives Programm.

Will sagen, weg vom Personenkult – hin zu einer inhaltlichen Arbeit unabhängig von den Personen die „oben“ sitzen.

Einen letzten Punkt noch. Ich bin etwas enttäuscht von einigen. Sie legen gerade das gleiche Verhalten an den Tag, welches sie nach der letzten BuVo Wahl an der „anderen Seite“ kritisiert haben.

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